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Studierende der Jacobs-Universität am 23. 03. 2008

Worringer beschreibt Kunst als durch den Willen definiert, nicht durch die Fähigkeit - ohne eigens zu erwähnen - denn das scheint für ihn offensichtlich gewesen zu sein - dass es sich dabei um den Willen eines einzelnen Individuums handelt, der durch seine oder ihre Umwelt geformt wird. Was er als "Willen" bezeichnet, existiert jedoch nicht als in sich geschlossene Einheit innerhalb eines Individuums, sondern wird erst durch materiellen und symbolischen Austausch erkennbar; es wird durch die Interaktion mit anderen Willensäußerungen wahrgenommen und fortwährend verändert; der Wille existiert in der Kunst nicht als lineare Kraft, die ungehindert von einer einzelnen menschlichen Quelle abstrahlt.